Wenn die Erinnerung verblasst

Seit elf Jahren lebt Birgitta Martensson mit Alzheimer. Die einstige Leiterin von Alzheimer Schweiz besteht darauf, dass ihr Leben trotz aller Schwierigkeiten ein gutes Leben ist. Fast drei Jahre begleiten die Filmemacherinnen sie in ihrem Alltag und schaffen ein berührendes Porträt über Autonomie, Freundschaft und Würde.

Seit elf Jahren lebt Birgitta Martensson mit Alzheimer und bestand von Anfang an darauf, dass sie – auch mit der Krankheit – ein gutes Leben hat. Dabei weiss sie genau, was sie erwartet: Fünfzehn Jahre lang war sie Geschäftsleiterin der Organisation Alzheimer Schweiz. Sie ist schwedischer Herkunft, spricht mehrere Sprachen und lebt in Lausanne. Mit Humor und Offenheit ringt sie um Selbstbestimmung, obwohl ihr die Kontrolle über ihr Denken und Handeln zunehmend entgleitet. Als alleinstehende Frau ist Unabhängigkeit ein zentraler Bestandteil ihres Lebens – deshalb kommt ein Pflegeheim für sie nicht infrage. Die Regisseurinnen Martina Rieder und Marianne Pletscher begleiteten Birgitta Martensson und ihre beste Freundin Christiane Kühne drei Jahre lang mit der Kamera durch den Alltag und zeigen, wie selbstverständliche Handlungen für die Betroffenen zunehmend zu Herausforderungen werden. Entstanden ist ein intimes und berührendes Porträt über Autonomie, Freundschaft und Würde. Dr. Sandra Oppikofer vom Zentrum für Gerontologie an der Universität Zürich sagt: «Der Film berührt nicht nur durch seine Nähe und seine stille Klarheit, sondern führt behutsam durch die verschiedenen Phasen einer kognitiven Beeinträchtigung.»

 

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Do 15 10 26 / 18:00
So 18 10 26 / 11:00
Mi 21 10 26 / 14:15
Di 27 10 26 / 14:30
Reservation