Walter Lietha – Drum sing i grad drum

Der Bündner Sänger Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene und war die Stimme einer Generation. Danach wurde es still um ihn. Im August 2025 wurde der 75-jährige Barde am Musikfestival Alpentöne von Corin Curschellas, Sophie Hunger, Stephan Eicher und Michael von der Heide geehrt. Was ist aus ihm, seinen Liedern und Utopien geworden?

Walter Lietha war in den 1970er-Jahren einer der bekanntesten Singer-Songwriter oder, wie man damals sagte, Liedermacher der Schweiz. Es war die Zeit der ersten grossen Festivals, auf denen der 1950 geborene, sanfte Bündner Rebell grosse Erfolge feierte – auf der Lenzburg, dem Bachtel, dem Gurten und auch in St.Gallen. Mit seinen poetischen, teils zeitkritischen Liedern war er die Stimme einer Generation. Doch Anfang der 1980er-Jahre, zu Zeiten der Jugendunruhen, wurden seine Lieder im Radio kaum noch gespielt; um den Bündner Barden wurde es still. Kernstück des Films ist das Konzert, mit dem der heute 75-Jährige am Musikfestival Alpentöne im August 2025 geehrt wurde. Die sechs Jahre jüngere Musikerin Corin Curschellas ist eine seiner treuesten Wegbegleiterinnen. Sie ist Mitglied der Narrenschiff-Band, einer jüngst zusammengestellten Formation, die Liethas Lieder mit jungen Musiker:innen neu interpretiert. Mit Gaststars wie Stefan Eicher, Sophie Hunger oder Michael von der Heide eröffnet die Band den in Musik und Poesie schwelgenden Dokumentarfilm von Regisseur Stefan Haupt («Stiller»), der den Werdegang des eigenwilligen Bündner Freigeistes und Liedpoeten nachzeichnet und zeigt, was aus Walter Lietha, seinen Utopien und seinen Liedern geworden ist.

 

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Mi 29 04 26 / 14:30
Fr 01 05 26 / 13:30
Sa 09 05 26 / 17:40
So 17 05 26 / 11:00
Mi 20 05 26 / 16:40
Sa 30 05 26 / 15:00
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