Von dem, was bleibt

Selma und Nori freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch eine Fehlgeburt und eine rätselhafte Amnesie stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe. Lisa Blatters einfühlsames Drama mit Carla Juri und Dashmir Ristemi kreist um Verlust und Trauerbewältigung nach einem Schicksalsschlag.

Selma und Nori freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind und eine Zukunft als Familie. Doch eines Morgens findet Nori sich – ohne jegliche Erinnerung – verwirrt und verletzt in einem Park wieder, während Selma eine Fehlgeburt erleidet. Diese beiden Vorfälle stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe: Selma zieht sich immer mehr in ihren Schmerz zurück, während Nori von seinen bruchstückhaft auftauchenden, verstörenden Erinnerungen eingeholt wird. Zwischen den beiden scheint sich eine endgültige Entfremdung anzubahnen … Lisa Blatter erzählt in ihrem zweiten Spielfilm von der Schwierigkeit, Gefühle zu kommunizieren. «Es gibt so viel Unausgesprochenes», sagt die Regisseurin. «Selma möchte das Erlebte teilen, Nori möchte Selma vor dem Erlebten bewahren.» Der einfühlsame Film wird von Carla Juri und Dashmir Ristemi getragen. Die 41-jährige Tessinerin («Feuchtgebiete», «Paula») kann auf eine steile Karriere zurückblicken; einen bleibenden Eindruck hinterliess sie als «Erinnerungsingenieurin» Ana in «Blade Runner 2049». Dashmir Ristemi spielte bereits in Lisa Blatters Debüt «Skizzen von Lou». «Von dem, was bleibt» feierte Weltpremiere am Zurich Film Festival 2025, das in seiner Programmankündigung lobte: «Raffiniert erzählt, schafft Lisa Blatter vor der urbanen Kulisse Zürichs ein feines Drama, das das Unausgesprochene in Beziehungen sichtbar macht.»

 

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Mi 01 07 26 / 18:45
Di 07 07 26 / 18:40
Fr 17 07 26 / 17:20
Di 21 07 26 / 20:30
So 02 08 26 / 19:45
Fr 28 08 26 / 15:15
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