Als Leiterin einer Senior:innenresidenz führt Marie-Lou eine neue Pflegephilosophie ein, die auf Zuhören und Würde basiert. Ihre Begegnung mit der krebskranken Regisseurin Mari verändert alles. Durch ihre Freundschaft wird das Unmögliche möglich … Ryūsuke Hamaguchi ist ein berührendes Drama über Fürsorge, Verlust und die kostbaren Momente im Leben geglückt.
Marie-Lou leitet in Paris ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz. Mit viel Engagement führt sie eine neue Pflegemethode ein. Diese zeigt erste Erfolge, stellt das Pflegeteam jedoch vor grosse Herausforderungen, weshalb das Projekt auch auf Kritik stösst. Eines Tages lernt Marie-Lou die Japanerin Mari kennen und besucht eine Aufführung ihres Theaterstücks. Aufgewühlt von den darin zur Sprache kommenden Themen fühlt sie sich der krebskranken Regisseurin zutiefst verbunden. Die beiden verbringen eine Nacht mit intensiven Gesprächen. Über die innige Verbindung zweier Frauen, die trotz unterschiedlicher Lebensrealitäten ähnliche Fragen nach Würde, Fürsorge und Vergänglichkeit beschäftigen, entwickelt Regisseur Ryūsuke Hamaguchi («Drive My Car») einen intensiven Dialogfilm von grosser Sogkraft. Der vom Briefwechsel zwischen der Philosophin Makiko Miyano und der Anthropologin Maho Isono inspirierte Film berührt mit seinem lebensbejahenden Kern sowie den in Cannes preisgekrönten Hauptdarstellerinnen. «Nach 3 Stunden und 15 Minuten kommt man ganz leichtfüssig und voller Hoffnung aus dem Kino», lobt Filmstarts. Auch die WOZ ist begeistert: «Hamaguchi greift eines der zentralen Themen unserer Zeit auf: unseren Umgang mit Menschen, die ‹nicht mehr bei Verstand› sind. Er macht daraus ein berührendes Drama über Empathie und menschliche Fragilität.»
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