Die schwarzhumorige Vampir-Story gibt einen witzigen Einblick in das Leben moderner Blutsauger. Sie kennen sich seit Jahrhunderten und leben als Kumpels in einer fast normalen Wohngemeinschaft – samt Streit um den Abwasch und wilden Partynächten. Kultige Liebeserklärung an das Vampirgenre.
Ein Kamerateam filmt den Alltag einer Vampir-WG in einer Villa im neuseeländischen Wellington. Das Mockumentary zeigt auf, dass sich der Vampir-Alltag – abgesehen von einseitiger Ernährung und gelegentlichen Auseinandersetzungen mit Werwölfen – kaum von dem einer ganz normalen WG unterscheidet: Es gibt Streitereien wegen des Abwaschs und gemeinsame Partynächte – einzige Erschwernis: Vampire können ihren Ausgehlook nicht kontrollieren, da sie kein Spiegelbild haben. Als der 8000-jährige Petyr den jungen Nick zum Vampir macht, müssen die anderen dem impulsiven Frischling die Grundregeln des ewigen Lebens beibringen. Im Gegenzug macht Nick seine etwas altmodischen Kollegen mit moderner Unterhaltungselektronik vertraut. Anke Sterneborg schreibt in der Süddeutschen Zeitung: «Auch wenn der Film heute wie ein Gegenmittel zu den goldbestäubten Vampiren des Mainstream-Kinos anmutet, stammt die ursprüngliche, bereits in einem Kurzfilm durchprobierte Idee aus einer Zeit lange vor dem ‹Twilight›-Boom: ‹Als wir anfingen, den Film vorzubereiten, hat uns das sehr geholfen›, sagt Clement, ‹weil Vampire so ein heisses Ding waren. Als wir dann fertig waren, rollten die Leute nur noch mit den Augen. Und jetzt freuen sie sich, dass sich mal jemand darüber lustig macht!›»
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