Phantome der Nacht: Thirst

Ein katholischer Priester wird unbeabsichtigt in einen Vampir verwandelt und muss in der Folge mit sinnlichen Begierden und den sieben Todsünden fertig werden … Der betörende Vampirfilm des südkoreanischen Meisterregisseurs Park Chan-wook ist eine Mischung aus Amour fou, Ghoststory und Gewissensdrama – eine intelligente Studie über Moral sowie Schuld und Sühne.

Der katholische Priester Sang-hyun arbeitet aufopferungsvoll in einem Krankenhaus, wo er den Sterbenden Trost spendet, und steckt tief in einer Glaubenskrise. Um einen wirksameren Beitrag zur Heilung von Kranken zu leisten, nimmt er an einem medizinischen Experiment zur Bekämpfung eines tödlichen Virus teil – und kommt dabei zu Tode. Dank einer Bluttransfusion unbekannter Herkunft erwacht er wie durch ein Wunder wieder zum Leben. Doch er ist nicht mehr derselbe, denn das frische Blut in seinen Adern stammt von einem Vampir. Fortan ringt der Priester mit einem unstillbaren Blutdurst und ihm bisher unbekannten sinnlichen Begierden. Als er der Frau eines alten Schulfreundes begegnet, kann Sang-hyun seine neuen Gelüste nicht mehr kontrollieren. Zwischen dem Vampir-Priester und Tae-ju entbrennt eine hemmungslose Affäre, die ihn in die Welt der Sünde führt … Lose basierend auf Émile Zolas Roman Thérèse Raquin verbindet der südkoreanische Meisterregisseur Park Chan-wook Vampirfilm mit Amour-Fou-Geschichte, Ghoststory und Gewissensdrama. «‹Thirst› ist im Grunde weniger ein blutrünstiger Vampirfilm – auch wenn noch so viel Blut fliesst – und erst recht kein Horrorschocker, als vielmehr eine anspielungsreiche, intelligente und witzige Studie über Moral. Eine vampirische Version von Schuld und Sühne, wenn man so will», schreibt Esther Buss im Filmdienst.

 

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Di 13 10 26 / 20:30
Fr 30 10 26 / 21:15
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