Open Air in der Lokremise: Vom kleinen Glück: The Life of Chuck

Die Welt geht unter, Kalifornien versinkt im Meer und das Internet ist tot. Doch alle bedanken sich bei «Chuck» Krantz, einem 39-jährigen Buchhalter … Beglückende Ode an das Leben nach einer Vorlage von Stephen King – ganz nach dem Motto: Lass öfter mal die Aktentasche fallen und tanze, als gäbe es kein Morgen!

Die Welt geht unter, Kalifornien versinkt im Meer, das Internet ist tot – doch in einer amerikanischen Kleinstadt herrscht vor allem Dankbarkeit gegenüber «Chuck» Krantz, einem gewöhnlichen Buchhalter, der freundlich von Plakatwänden und aus dem Fernsehen lächelt. Wer ist dieser Mann, den niemand wirklich zu kennen scheint? Ein Rätsel, das weit zurückreicht – bis in dessen Kindheit bei seiner Grossmutter, die ihre Leidenschaft fürs Tanzen an ihn weitergab, und seinem Grossvater, der ihn in die Geheimnisse der Buchhaltung einweihte und ihn unbedingt vor jenem der verschlossenen Dachkammer schützen wollte. Ein Rätsel, das vor allem eine Frage aufwirft: Kann das Schicksal eines Einzelnen die ganze Welt verändern? Mit «The Life of Chuck» gelang Regisseur Mike Flanagan eine tief bewegende Adaption von Stephen Kings gleichnamiger Kurzgeschichte. Geschickt verbindet er das Mystische der Vorlage mit den grossen Fragen des Lebens und findet Magie in der zauberhaften Melancholie des menschlichen Daseins. Anna Wollner schreibt auf NDR Kultur: «Der Film ist eine Ode an das Leben, nicht traurig, aber sentimental und trotzdem lebensbejahend. Nur auf den ersten Blick ein Katastrophenfilm. Denn in seinem leichtfüssigen Kern vermittelt er eine ganz einfache Botschaft: Öfter mal die Aktentasche fallen lassen und ausgelassen tanzen – als gäbe es kein Morgen.»

 

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Sa 08 08 26 / 21:45
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