Zwei Truckerfahrer bringen der Betreiberin einer schlecht laufenden Ramen-Bude die Kunst der Nudelsuppe bei. Seit seinem Erscheinen gilt Jūzō Itamis Komödie um «die heisseste Nudelsuppe der Filmgeschichte» (monopol) als Kultfilm. «Der vielleicht witzigste Film über die Verbindung von Essen und Sex», schwärmte die Washington Post.
Die beiden Trucker Gorō und Gun landen eines Abends zufällig in der bescheidenen Suppenküche der jungen Witwe Tampopo, nachdem sie während der Fahrt ausgiebig über die hohe Kunst der Ramen-Zubereitung philosophiert haben. Von Tampopos Suppenkreationen sind die beiden wenig begeistert, erklären sich aber bereit, ihr zu helfen und zusammen den Laden wieder in Schwung zu bringen – mit dem erklärten Ziel, Tampopo zur Meisterin der Ramensuppe zu machen. Da es bei deren Zubereitung nicht nur auf die Geisteshaltung, sondern auch auf Schnelligkeit und Präzision ankommt, muss Tampopo ein strenges Training durchlaufen. Währenddessen tauchen Gorō und seine Mitstreiter auf der Jagd nach dem ultimativen Ramenrezept in die unterschiedlichsten Schichten und Milieus der japanischen Gesellschaft ein. «Tampopo», der zweite Spielfilm von Regisseur Jūzō Itami, gilt seit seinem Erscheinen als Kultfilm. Einzigartig zelebriert er den sinnlichen Genuss und zeigt, wie sich im Leben alles um die vollendete Schale Ramensuppe drehen kann. Georg Seesslen schrieb im Xenix-Programm: «‹Tampopo› ist ein ebenso turbulenter wie schräger ‹Nudelsuppen-Western›, der gängige Sehgewohnheiten unterläuft, indem er die Filmgenres mit skurrilen Meisterstücklein gleich reihenweise parodiert.» Und Darius Kühner schwärmt in monopol: «Die heisseste Nudelsuppe der Filmgeschichte».
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