Amélie träumt sich fantasievoll durch den Pariser Alltag und hilft den Menschen, denen sie begegnet. Jean-Pierre Jeunet beglückte Publikum und Kritik mit seinem poetischen, surrealen und farbtrunkenen Filmmärchen und machte Audrey Tautou über Nacht zum Star.
Die junge Amélie entdeckt eines Tages in ihrer Wohnung ein Metallkästchen mit Erinnerungsstücken eines früheren Bewohners. Sie beschliesst, ihn zu suchen, um ihm seine Schatztruhe zurückzugeben. Sollte er von ihrer Geste gerührt sein, so will sie auch das Leben anderer Menschen mit kleinen Freundlichkeiten versüssen. Und so hilft Amélie dem Glück ihrer Mitmenschen auf die Sprünge – nur ihr eigenes kriegt sie nicht so recht in den Griff … Mit seinem federleichten, farbtrunkenen Kinomärchen gelang Jean-Pierre Jeunet ein international gefeierter Überraschungshit, der Audrey Tautou über Nacht zum Star machte. Enno Park lobte auf Filmstarts: «‹Le Fabuleux destin d’Amélie Poulain› ist voller Leichtigkeit und Poesie, voller Schmerz und Glück. Der Film dreht nie das grosse, melodramatische Rad, sondern ergeht sich in einer Unmenge kleiner, liebenswerter Details. (…) Er ist jetzt schon ein Kultfilm. Ein überquellendes Füllhorn genialer Einfälle, poetischer Momente, wundervoller Bilder und oft witziger, oft philosophischer Dialoge. Dass er so gut funktioniert, liegt aber auch an der ausgezeichneten Darstellerriege, allen voran Audrey Tautou, die mit ihrem elfenhaften Typ nicht nur eine grossartige Entdeckung ist, sondern alle Aussicht hat, so etwas wie eine neue Audrey Hepburn zu sein.»
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