Napoli – New York

Um der Armut zu entfliehen, reisen zwei neapolitanische Kinder 1949 als blinde Passagiere auf einem Schiff nach New York. Basierend auf einem frühen Drehbuch von Federico Fellini und Tullio Pinelli, erzählt Gabriele Salvatores eine märchenhafte, oft komödiantische Migrationsgeschichte aus Kinderperspektive.

Neapel, 1949: Eine Blindgängerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert und bringt ein Haus zum Einsturz. Unter den Opfern ist die Tante der zehnjährigen Celestina, die nun ganz auf sich allein gestellt ist. Zusammen mit dem zwei Jahre älteren Strassenjungen Carmine versucht sie, sich durch den von Armut geprägten Alltag zu schlagen. Celestina hat eine ältere Schwester, die vor Jahren nach New York ausgewandert ist. Doch wie soll sie die Überfahrt nach Amerika bezahlen? Da lernen die beiden Kinder George kennen, der als Koch auf dem US-Marineschiff «Victory» arbeitet. Sie folgen ihm heimlich an Bord und werden zu blinden Passagieren auf ihrer Reise nach New York. Basierend auf einem frühen Drehbuch von Federico Fellini und Tullio Pinelli, erzählt Gabriele Salvatores eine visuell eindrucksvolle, märchenhafte und oft komödiantische Migrationsgeschichte aus Kinderperspektive. «In gewisser Weise ist es eine typische Geschichte, die von vielen unserer Vorfahren erlebt wurde: die Ankunft in den Vereinigten Staaten ohne Mittel oder materiellen Reichtum, aber voller Hoffnung, innerer Stärke und Unternehmungsgeist», schreibt Andrea Moschioni Fioretti auf cinefacts.it.

 

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So 06 09 26 / 13:20
Di 08 09 26 / 18:10
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