Melodie

Von Flüchtlingsfamilien über verschiedene Chöre bis hin zu Frauenklöstern und griechischen Klagegesängen: Anka Schmid geht auf ihrer Entdeckungsreise durch verschiedene Kulturen der faszinierenden Kraft des Singens nach und zeigt auf, wie Lieder heilen und verbinden können. Entstanden ist ein elektrisierendes Manifest der Lebensfreude.

Das universellste und älteste Musikinstrument ist die menschliche Stimme. Bereits im Mutterleib ist das Ungeborene mit ihr vertraut. Diese Erkenntnis schildert die Musiktherapeutin und Ärztin Friederike Haslbeck, Spezialistin für Neonatologie am Universitätsspital Zürich, in einer der ersten Szenen von «Melodie», wenn sie einem Frühgeborenen mit einem Monochord und ihrer Stimme Klänge vermittelt, die es bereits vor seiner Geburt gehört hat. Und wenn in der Eingangssequenz des Films Frauen unterschiedlichster Kulturen Schlaflieder intonieren, manifestiert sich bereits in diesem Moment die weltumspannende Stärke des Singens. Regisseurin Anka Schmid begegnet auf ihrer Entdeckungsreise den unterschiedlichsten Menschen, für die Gesang eine Leidenschaft ist, die sie mit grösster Begeisterung ausüben. Von einem kurdischen Paar, das alte Volkslieder singt, über eine alte Griechin, die noch die Kunst des Klagegesangs beherrscht, eine Tessiner Rapperin, traditionelle Männerchöre, Klostergesänge bis hin zu einer Appenzellerin, die den Alpsegen erklingen lässt, versammelt der herzerwärmende Film eine unglaubliche Vielfalt an Stimmen, die hör- und bildgewaltig vom Singen als Lebenselixier und Kraftspender erzählen.

 

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Do 05 03 26 / 20:00
So 08 03 26 / 11:00
Mi 11 03 26 / 16:10
Fr 13 03 26 / 14:15
Di 17 03 26 / 18:10
Mo 23 03 26 / 13:45
Sa 28 03 26 / 13:45
Reservation