Amir, ein 31-jähriger schwuler Flüchtling aus dem Iran, trifft auf Agnes, eine lebhafte 101-jährige Berlinerin. Sie beschliessen, zusammenzuziehen. Was als ungewöhnliche Wohngemeinschaft beginnt, entwickelt sich zu einer tiefen Freundschaft, die kulturelle und altersbedingte Grenzen sprengt. Katharina Thalbach und Bardo Böhlefeld begeistern in einer wahren Geschichte über die Wunder, die das Leben bereithält.
Grösser könnten die Unterschiede zwischen Agnes und Amir kaum sein. Die rüstige Berlinerin ist 101 Jahre alt, lebt – gegen den Rat ihres Arztes – noch immer allein in ihrer geräumigen Altbauwohnung und wehrt sich entschieden gegen den Gedanken, in ein Altersheim zu ziehen. Der iranische Arzt ist siebzig Jahre jünger, wegen seiner Homosexualität aus seiner Heimat geflüchtet und auf der Suche nach einer Bleibe. Als Agnes ihm kurzerhand ein Zimmer anbietet, erwächst aus der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft nach anfänglicher Skepsis eine tiefe Freundschaft, die kulturelle und altersbedingte Grenzen überwindet. Während Amirs Gesellschaft Agnes regelrecht aufblühen lässt, entdeckt sie ungeahnte Talente als Kupplerin und steht ihrem Mitbewohner auch dann zur Seite, als ihm die Abschiebung droht. Mit feinem Humor, viel Herz und einer wunderbaren Portion Lebenslust erzählt Regisseurin Helena Hufnagel nach einer wahren Geschichte von zwei Menschen, die einander neuen Mut schenken. Getragen von der grossartigen Katharina Thalbach und dem charmanten Bardo Böhlefeld ist «Lieblingsmenschen» eine so heitere wie berührende Komödie über Zusammenhalt, Selbstbestimmung und die Kraft menschlicher Nähe. Im Abspann sind die realen Vorbilder für «das schrullig-sympathischste Paar mit Rekord-Altersunterschied seit ‹Harold and Maude›» (Filmstarts) zu entdecken.
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