Simon Binner ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und lebenslustiger Familienmensch mit grossem Freundeskreis. Als bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert wird, entschliesst er sich, den fortschreitenden körperlichen Verfall nicht bis zum Ende zu durchleben. Der Film begleitet ihn und seine Liebsten auf diesem letzten Weg und beleuchtet die Spannungen, die damit einhergehen.
Simon Binner ist erfolgreicher Geschäftsmann, lebenslustiger Familienmensch und Teil eines grossen, über Jahre gewachsenen Freundeskreises. Alles ändert sich mit der Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die ihm noch höchstens zwei Lebensjahre lässt. Der Brite ist entschlossen, den fortschreitenden körperlichen Verfall nicht bis zum Ende zu durchleben, und wendet sich an den von Erika Preisig geführten Schweizer Sterbehilfeverein «lifecircle». Rowan Deacons bewegender Dokumentarfilm begleitet Simon und die Menschen, die ihm nahestehen, auf diesem letzten Weg. Die Filmemacherin gibt dem Protagonisten viel Raum, seine Beweggründe darzulegen, und macht zugleich auf beklemmende Weise seinen rasanten körperlichen Abbau sichtbar. Ebenso eindringlich zeigt sie die zwiespältigen, oft von Verzweiflung geprägten Reaktionen seiner Angehörigen – darunter seine Frau Debbie, seine Mutter und enge Freund:innen. Vor dem Hintergrund der damaligen Sterbehilfedebatte im britischen Parlament entstanden, führt der Film, ohne zu werten oder Partei zu ergreifen, unterschiedliche Perspektiven auf das Thema zusammen und beleuchtet die Spannungen, die entstehen können, wenn der Wunsch nach Selbstbestimmung auf die Gefühle und Bedürfnisse derjenigen trifft, die zurückbleiben.
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