Im Paris der 1930er-Jahre schliesst sich Leonora Carrington der surrealistischen Bewegung an und lernt Salvador Dalí, André Breton und Pablo Picasso kennen. Mit Max Ernst beginnt sie eine leidenschaftliche Beziehung. Betörendes Biopic über die grosse Malerin, die neben Frida Kahlo und Georgia O’Keeffe zu den gefeierten Künstlerinnen des internationalen Kunstmarktes zählt.
Die britisch-mexikanische Künstlerin und Schriftstellerin Leonora Carrington (1917–2011), eine der Hauptvertreterinnen des Surrealismus, gehört heute zu den Top Five des internationalen Kunstmarkts. Als junge Frau rebellierte sie gegen ihr grossbürgerliches Elternhaus, wurde Malerin und behauptete sich im männerdominierten Kreis der Surrealisten in Paris. Ihre Beziehung mit dem viel älteren Max Ernst war für beide prägend. Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in Spanien gelang ihr die Flucht nach Mexiko, wo sie mit dem ungarischen Fotografen Emérico Weisz eine Familie gründete und ihren eigenen künstlerischen Stil entwickelte. Der Film basiert lose auf dem Roman Leonora (dt. Frau des Windes) von Elena Poniatowska. Björn Schneider schreibt auf Filmstarts: «Das Regiepaar Thor Klein und Lena Vurma verzichtet in seiner filmischen Annäherung an die Künstlerin bewusst auf eine lineare Erzählung und simples chronologisches Abarbeiten ihrer Lebensstationen. Stattdessen (…) setzen sie auf atmosphärischen Feinsinn und eine mysteriöse Aura, was dem Film ganz wunderbar bekommt. Schliesslich sind Carringtons Werke ebenfalls von dunkler Mystik, fantastischen Tier- und Fabelwesen sowie surreal-albtraumhaften Elementen und Motiven durchzogen.»
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