Der Maler Antoine steckt seit dem Tod seiner Frau in einer Schaffenskrise. Über eine Hellseherin versucht er, mit ihr in Kontakt zu treten. Doch statt mit dem Medium spricht er mit Suzanne, einer bescheidenen Jahrmarktsmitarbeiterin … Die mit Pio Marmaï und Anaïs Demoustier hochkarätig besetzte Komödie eröffnete als charmantes Lustspiel die Filmfestspiele von Cannes.
Paris, 1928. Der Schausteller Titus nutzt die mittellose Suzanne als Jahrmarktattraktion «Vénus électrique» aus. Männer dürfen sie auf der Bühne küssen, während Strom durch ihren Körper fliesst. So sollen sie den Kitzel der Liebe verspüren. Eines Tages lernt Suzanne den unglücklichen Maler Antoine kennen, der seit dem Tod seiner Frau Irène nicht mehr malt – sehr zum Ärger seines Galeristen Armand. Suzanne schafft es, Antoine zu überzeugen, dass sie als Medium mit Irène Kontakt aufnehmen könne. Der Betrug funktioniert, weil Suzanne auch Armand kennenlernt, der einiges über die Tote weiss. Antoine beginnt wieder zu malen und vertraut Suzanne so sehr, dass er sie zu sich nach Hause einlädt. Als sie dort Irènes Tagebuch findet, verliebt sie sich in Antoine und wird zum Sprachrohr ihrer verstorbenen Rivalin … Pierre Salvadoris amüsantes Lustspiel eröffnete das diesjährige Filmfestival in Cannes. Laurent Cambon schreibt auf aVoir-aLire: «Der Reiz des Films besteht darin, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Pierre Salvadori erschafft ein charmantes Universum, in dem die Realität mit dem Schwindel verschmilzt.» Und RTS lobt: «Als eine Art romantische Tragikomödie, die von Täuschungen, Heuchelei und Illusionen geprägt ist, besticht ‹La Vénus électrique› von Anfang an durch seine so virtuose wie fesselnde Handlungsführung.»
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