Imagine Peace

Edith Ballantyne, 1938 vor den Nazis geflohen, hat ihr Leben dem Frieden gewidmet. Als Präsidentin der Women’s International League for Peace and Freedom prägte sie die internationale Friedensbewegung und motivierte Millionen von Menschen, für Abrüstung auf die Strasse zu gehen. Erschüttert über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten ruft die Hundertjährige zum Dialog auf.

Edith Ballantyne (1922–2025) wurde in der Tschechoslowakei geboren und floh als 16-Jährige vor den Nationalsozialisten nach Kanada, wo sie in den 1960er-Jahren zu einer international bekannten Friedensaktivistin wurde. Als Generalsekretärin und spätere langjährige Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) setzte sie sich auch noch im hohen Alter mit grossem Engagement für Abrüstung und friedliche Konfliktlösungen bei der UNO in Genf ein. Der Basler Regisseur Fabian Chiquet begleitete die hochbetagte Aktivistin wenige Jahre vor ihrem Tod an ihrem Wohnort, liess sie auf ihr bewegtes Leben zurückblicken und porträtiert darüber hinaus drei jüngere WILPF-Aktivistinnen aus dem Libanon, der Ukraine und Grossbritannien. Chiquet, der 2021 mit dem animierten Dokumentarfilm «Die Pazifistin» bereits einer Friedensaktivistin – der 1968 verstorbenen Pionierin der Friedens- und Frauenbewegung Gertrud Woker – ein bewegendes filmisches Denkmal gesetzt hat, sagt über seinen neuen Film: «Mit den Trümmern von Mariupol und Gaza vor Augen, wollte ich der Welt Menschen zeigen, die seit jeher für den Frieden arbeiten, aber in Zeiten der Eskalation in den Verhandlungen fehlen: die Friedensfrauen. Denn ich bin überzeugt, dass das Leben für alle besser wird, wenn Menschen wie Edith diese Welt anführen.»

 

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Di 03 11 26 / 18:00
Sa 07 11 26 / 15:00
Mi 11 11 26 / 16:40
Sa 21 11 26 / 11:45
Mi 25 11 26 / 14:00
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