Friday Night Club: Planet Terror

Eine bewaffnete Motorradgang versucht, einer Horde Zombies das Leben schwer zu machen. Vor allem die Anführerin – eine sexy Schönheit mit einer Maschinengewehr-Beinprothese – verbreitet Angst und Schrecken unter den fleischfressenden Monstern. Robert Rodriguez’ Kultfilm ist eine hemmungslos wilde Splatter-Farce im Geist der Trashfilme der 1970er-Jahre.

Auf einer abgelegenen US-Militärbasis wird an einem experimentellen Nervengas geforscht, das versehentlich freigesetzt wird. Wer dem verheerenden Gas ausgesetzt ist, verwandelt sich in einen Zombie, der nur darauf aus ist, Menschen zu töten und zu zerfleischen. Eine Gruppe von Überlebenden – darunter die Gogo-Tänzerin Cherry, die als sexy Schönheit mit Maschinengewehr-Beinprothese Kultstatus erlangte, ihr zwielichtiger Mechaniker-Exfreund Wray, eine Krankenschwester und der örtliche Sheriff – kämpft darum, die Nacht in der Kleinstadt zu überleben. Mit «From Dusk Till Dawn» brachten Robert Rodriguez und sein Freund Quentin Tarantino 1996 einen Kulthit ins Kino. Als Fans der Grindhouse-Kinos, die in den 1960er- und 70er-Jahren günstige B-Movies und Exploitationfilme im Doppelpack zeigten, realisierten sie zehn Jahre später unter dem Titel «Grindhouse» ein eigenes Double-Feature – bestehend aus Tarantinos «Death Proof» und Rodriguez’ «Planet Terror». In Europa kamen die beiden Streifen jedoch zunächst getrennt in die Kinos. Mit vielen Zitaten und noch mehr Lust an einer hemmungslosen Splatter-Farce huldigt Rodriguez in seinem wilden, selbstironischen Zombie-Horror seinen filmischen Vorbildern. Auf Cinema heisst es: «Diese ausgeklügelte Trashkino-Hommage ist der perfekte Partyfilm für Filmfreaks mit starkem Magen.»

 

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Fr 02 10 26 / 21:15
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