Friday Night Club: Into the Wild

Chris steht eine blendende Zukunft bevor. Doch zum Leidwesen seiner wohlhabenden Eltern pfeift der junge Mann auf das Studium an der renommierten Harvard-Universität, bricht alle Brücken hinter sich ab und zieht Richtung Alaska los. Sean Penns aufregendes Drama nach einer wahren Geschichte ist sowohl Hommage als auch Reflexion uramerikanischer Werte.

Der 22-jährige Christopher McCandless hat das College mit Auszeichnung abgeschlossen. Während seine Eltern erwarten, dass er Jura studiert, enttäuscht er sie mit einem radikalen Schritt: Er spendet das Geld, das für sein Studium vorgesehen war, für wohltätige Zwecke, zerstört seine Ausweise und Kreditkarten, nennt sich fortan Alexander Supertramp und bricht Richtung Alaska auf. Im Zentrum des in Rückblenden erzählten Abenteuerdramas stehen die Menschen, denen Christopher begegnet, darunter zwei alte Hippies, ein Einsiedler und eine junge Sängerin, mit der ihn eine kurze Romanze verbindet. Beruhend auf den Tagebuchnotizen von Christopher McCandless rekonstruierte der Journalist Jon Krakauer in seinem Buch «Into the Wild» die letzten zwei Lebensjahre des Abenteurers. Sean Penn verantwortet als Drehbuchautor, Produzent und Regisseur die Verfilmung von Krakauers Bestseller. Der Soundtrack stammt von Pearl-Jam-Frontmann Eddie Vedder. «Von ‹Into the Wild› geht eine emotionale Wucht aus, der man sich nur schwer entziehen kann», schreibt Barbara Schweizerhof in epd Film. Sean Penn gehe es um «die Darstellung eines gar nicht leicht zu fassenden Gefühls: jener diffusen Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit, nach Aufbruch und Erleben, die die Quelle für grosse Taten, aber auch die Ursache für grosse Enttäuschungen sein kann».

 

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Fr 01 05 26 / 21:15
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