Exit 8

Ein junger Mann, der gerade erfahren hat, dass seine Ex-Freundin schwanger ist, ist in einer endlosen Tokioter U-Bahn-Station gefangen und sucht verzweifelt nach Ausgang 8. Immer wieder landet er am Ausgangspunkt. Der fesselnde Mystery-Thriller nach dem gleichnamigen Game ist eine faszinierende Rätseltherapie und eine ungewöhnliche Parabel auf Vaterschaft.

Ein junger Mann hat gerade auf dem Weg zur Arbeit erfahren, dass seine Freundin ungewollt schwanger ist und eine Entscheidung von ihm erwartet, als er plötzlich in den endlosen Gängen einer Tokioter U-Bahn-Station feststeckt. Immer wieder durchquert er denselben sterilen Korridor, immer wieder begegnet ihm derselbe schweigsame Mann. Verzweifelt sucht er den Ausgang Nr. 8. Doch um ihn zu erreichen, muss er eine Reihe von Regeln befolgen: Entdeckt er eine Anomalie, muss er umkehren. Findet er keine, darf er weitergehen. Eine einzige falsche Entscheidung – und die Schleife beginnt von vorn. Was zunächst wie ein raffiniertes Escape-Game funktioniert, entwickelt sich zunehmend zu einem psychologischen Labyrinth, in dem Orientierung, Erinnerung und Schuldgefühle miteinander verschmelzen. Mit «Exit 8» ist dem japanischen Regisseur Genki Kawamura eine kongeniale filmische Adaption des gleichnamigen viralen Indie-Game-Hits gelungen, die bei der Weltpremiere in Cannes frenetisch gefeiert wurde. Hypnotisch, lynchesk und mit grossem Gespür für Atmosphäre entfaltet der Film einen immersiven Sog, dem man sich kaum entziehen kann – bis man selbst anfängt, jeden Gegenstand, jedes Geräusch und jede Bewegung zu überprüfen. Ein minimalistischer Mystery-Horror über Wahrnehmung, Verantwortung und die quälende Frage, was es wirklich bedeutet, einen Ausweg zu finden.

 

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Fr 04 09 26 / 19:20
Mo 07 09 26 / 20:30
Fr 11 09 26 / 21:15
Do 17 09 26 / 16:20
Sa 26 09 26 / 21:15
Reservation