Die Archäologin Veska kehrt für Ausgrabungen in ihre Heimatstadt Svilengrad zurück. Dort trifft sie auf ihren Jugendfreund Saïd, der in der Stadt festsitzt. Als am nächsten Tag jede Spur von ihm fehlt, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Valeska Grisebachs berauschende, geheimnisvolle Grenzlandfabel mit der grossartigen Yana Radeva wurde in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnet.
Ausgrabungen an einer mittelalterlichen Burg führen die Archäologin Veska in ihr einstiges Heimatdorf Svilengrad in der bulgarisch-griechisch-türkischen Grenzregion. Zu ihrer grossen Freude begegnet sie dort ihrem Jugendfreund Saïd, der in dem Grenzort festsitzt, weil sein Lieferwagen gestohlen wurde. Veska lädt ihn zu einem Besuch ihrer Ausgrabungsstätte ein, doch am nächsten Tag ist Saïd spurlos verschwunden. Auf der Suche nach ihm gerät Veska immer tiefer in eine mafiöse Schattenwelt … Nach «Western» erkundet Valeska Grisebach erneut das Leben an den Rändern Europas und zeichnet ein packendes Porträt der Balkanregion zwischen gestern und heute. Für ihren mit Laiendarsteller:innen besetzten Film wurde sie am Filmfestival von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und von der Kritik hoch gelobt. Robert Wagner schreibt auf Perlentaucher: «Der Film ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Drama, das Menschen nicht ausdefiniert, sondern sie als archäologische Fragmente versteht, die nicht so ohne Weiteres zu verstehen sind. Und vielleicht steckt hinter allem eine ganz verschüchterte, zarte Liebesgeschichte, die kaum an die Oberfläche dringt. Vielleicht ist ‹Das geträumte Abenteuer› einfach nur eine Romanze. Unsicherheit ist in diesem Film Bedrohung und zugleich etwas ganz Wunderbares.»
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