Als der neunjährige Nico erfährt, dass er seine Sommerferien bei seiner betagten und gestrengen Grosstante Gela in Sizilien verbringen muss, hat er zunächst wenig Freude. Auch für Gela ist der Besuch des jungen Gastes eine Herausforderung. Leichtfüssig-charmantes Coming-of-Age- bzw. Buddy-Drama um einen Generationen-Clash der besonderen Art.
Als der neunjährige Nico von seinen Eltern während der Sommerferien zu seiner Grosstante Gela nach Sizilien geschickt wird, ist er alles andere als begeistert. Die alte Dame lebt ohne Internet und Klimaanlage in einem alten Palazzo, auf dessen Dachboden es spuken soll. Da Gela ein resolutes Regiment führt, werden die Ferien für Nico zur Herausforderung. Doch der junge Gast verlangt auch Gela einiges ab … Warmherzig und humorvoll erzählt Margherita Spampinato von einem Generationenkonflikt der besonderen Art. Der zärtliche Erstling über einen Sommer voller Überraschungen und Abenteuer gewann in Italien als bestes Debüt des Jahres einen David di Donatello; am Festival von Locarno wurde die 82-jährige Aurora Quattrocchi als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Heike Angermaier schreibt in Blickpunkt:Film: «Margherita Spampinato gelingt mit ‹Gioia mia› ein wunderbar leichtfüssiges Coming-of-Age- bzw. Buddy-Drama um den Generationen-Clash und die Annäherung von Kind und alter Dame mit einem unglaublich entzückenden Ensemble aus Kindern und italienischen bzw. sizilianischen Grossmüttern, die man gerne in ihrer Wohnanlage um einen Innenhof nicht nur in den Sommerferien besucht hätte. Für den Jungen – wie fürs Publikum – ist es ein erlebnisreicher, wunderbarer Sommer geworden. Spampinato ist unbestritten ein grosses Talent.»
...