Best of Frauen hinter der Kamera: Kurzfilme von Maya Deren

Maya Deren ist eine Ikone des amerikanischen Undergroundfilms. Ihre surreal anmutenden Filme, in denen sie selbst mit betörender Leinwandpräsenz auftrat, verschränken Film, Tanz, Choreografie und Lyrik und sind von aussergewöhnlicher Eleganz. Ihr schmales, kostbares Werk war und ist für viele Künstler:innen wegweisend.

Die Filme von Maya Deren waren das Herzstück der Programmarbeit von «Frauen hinter der Kamera»; ihr schmales, kostbares Werk wurde mehrfach gezeigt. Maya Deren (1917–1961) war Schriftstellerin, Tänzerin, Fotografin, Pionierin des Avantgardefilms, Theoretikerin und Voodoo-Expertin. Mit ihren unabhängig produzierten, poetischen Werken zählt die in Kiew geborene und in den USA aufgewachsene Künstlerin neben Regisseuren wie Kenneth Anger, Jonas Mekas oder Stan Brakhage zu den einflussreichen Persönlichkeiten des amerikanischen Undergroundfilms. Durch die Zusammenarbeit mit der Choreografin, Tänzerin und Anthropologin Katherine Dunham wurde ihr Interesse für Tanz und Voodoo geweckt. Reisen nach Haiti machten sie zu einer profunden Kennerin des Voodoo-Kults, über den sie eine wichtige ethnologische Studie verfasste, die heute noch Anerkennung geniesst. Ihre surreal anmutenden Filme, in denen sie selbst mit betörender Leinwandpräsenz auftrat, verschränken Film, Tanz, Choreografie und Lyrik und sind von aussergewöhnlicher Eleganz. Film war für Maya Deren visuelle Poesie; ihre Werke gelten als Meilensteine des Experimentalfilms. Wir zeigen ihre fünf Kurzfilme «Meshes of the Afternoon», «At Land», «A Study in Choreography for Camera», «Ritual in Transfigured Time» und «The Very Eye of Night».

 

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Fr 27 03 26 / 19:45
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