Becaària

1977, in einem kleinen Dorf im Tessin: Wegen schlechter Noten wird der 16-jährige Mario von seinem Vater auf einen Bergbauernhof geschickt, wo er lernen soll, was Arbeit bedeutet. Dort macht er Erfahrungen, die ihn nachhaltig verändern. Ein zauberhaft nostalgischer Sommerfilm mit eindrucksvollen Naturbildern und einem mitreissenden italienischen Soundtrack.

Ein Tessiner Dorf im Frühsommer 1977: Mario, der 16-jährige Sohn eines Tankwarts und einer Hausfrau, geht im nahen Locarno aufs Gymnasium. Als er bei einer entscheidenden Prüfung versagt, schickt ihn der gestrenge Vater zu einem Bergbauern ins Maggiatal. Hier soll er lernen, was Arbeiten heisst. Zwar beobachten die Bergler:innen den «Becaària» («Faulpelz» im Tessiner Bergdialekt) zunächst voller Misstrauen, doch die Familie von Bauer Belotti, wo Mario wohnt, erweist sich als erstaunlich weltoffen. Und dann ist da auch noch deren schöne Tochter Prisca … Detailverliebt und von einem souverän agierenden Schauspielensemble getragen, hat der Tessiner Regisseur Erik Bernasconi («Sinestesia») den 2011 erschienenen gleichnamigen Roman seines Landsmannes Giorgio Genetelli verfilmt und das Lebensgefühl einer analogen Zeit realer menschlicher Begegnungen in idealer Weise auf die Leinwand gezaubert. Gedreht im Sommer 2024 unter schwierigen Bedingungen im oberen Maggiatal, ist der Film explizit den Opfern der damaligen Unwetterkatastrophe gewidmet. Bei der Weltpremiere an den diesjährigen Solothurner Filmtagen holte «Becaària» den Publikumspreis. Brigitte Häring schwärmt auf SRF: «Ein in warmen, sanften Farbtönen gefilmtes Werk mit einem zugänglichen, sympathischen Hauptdarsteller, das sofort die Herzen des Publikums gewann.»

 

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Fr 21 08 26 / 19:00
Mo 24 08 26 / 18:20
Do 27 08 26 / 20:30
Sa 29 08 26 / 21:15
Reservation