In der Lokremise, dem neuen Brennpunkt urbaner Kultur in der Stadt St.Gallen, kommt der bildenden Kunst neben Tanz/Theater und Kino eine tragende Rolle zu. Als inhaltlich eigenständiger Satellit des Kunstmuseums St.Gallen wird die grosszügig dimensionierte Kunstzone zum einzigartigen Ort für raumgreifende, prozessorientierte oder spartenübergreifende Projekte.

Mit der Lokremise erhält das Kunstmuseum St.Gallen ein zusätzliches programmatisches Standbein an einem Ort, der sich durch die Nutzungsvielfalt im Verbund von Tanz/Theater St.Gallen und Kinok zum neuen kulturellen Brennpunkt der Stadt St.Gallen entwickeln wird. Die Lokremise soll indes keine Aussenstation des Kunstmuseums sein, sondern als eigenständiges Kulturlabor künstlerische Prozesse sichtbar machen und Einblick in die Werkentstehung bieten. In der Kunstzone werden nicht primär museale Ausstellungen realisiert, sondern raumbezogene, prozessorientierte und spartenübergreifende Projekte wie zum Beispiel „Artist-in-Residence“-Programme.
Mit ihrem rohen, industriell angehauchten Werkstattcharakter und den grosszügigen räumlichen Möglichkeiten bildet die Kunstzone in der ehemaligen Lokremise der Schweizerischen Bundesbahnen auch architektonisch einen markanten Gegenpol zum historischen Gebäude des Kunstmuseums im Stadtpark und profiliert sich zugleich inhaltlich innerhalb des Gesamtprogramms als eigentlicher Experimentalraum, der die programmatische Ausrichtung des Kunstmuseums St.Gallen ideal ergänzt und inhaltlich weiterführt.

Kunstzone in der Lokremise St.Gallen
Öffnungszeiten:
Montag-Samstag
13-20 Uhr
Sonntage & Feiertage
11-18 Uhr
Tel. 071 277 88 40
info@kunstmuseumsg.ch
www.kunstmuseumsg.ch
Die notwendige Ergänzung zu den Aktivitäten und Veranstaltungen in der Lokremise bildet die im Badhaus vorgesehene Kulturwohnung mit Atelier, in der Kunstschaffende über eine längere Zeit wohnen und ihre Projekte für den Kunstbereich erarbeiten können. Damit wird ein in der Schweiz wenig erprobtes Ausstellungsformat in St.Gallen eigenständig weiterentwickelt und ausgebaut: der Ausstellungsraum als „Kunstlabor“ für junge Kunstschaffende, die primär auf das Sichtbarmachen von Prozessen und weniger auf das Ausstellen von Resultaten hinzielen.
Mit der Kunstzone in der Lokremise erhält die Stadt St.Gallen einen schweizweit einzigartigen Experimentalraum, ein Kulturlabor für die Kunst.