The Sound Of It
„Intensives Kopfkino, das dem Zuschauer / Zuhörer fein ausbalanciert und soundtechnisch raffiniert so richtig zu Leibe rückt.“ (Thomas Pösl, Künstlerischer Leiter unidram Festival Potsdam)

„Intensives Kopfkino, das dem Zuschauer / Zuhörer fein ausbalanciert und soundtechnisch raffiniert so richtig zu Leibe rückt.“ (Thomas Pösl, Künstlerischer Leiter unidram Festival Potsdam)

Gewöhnlich schaut sich der Zuschauer Tanz an. Vielleicht registriert er mal ein Trippeln, ein Schnaufen, primär aber wird er auf der visuellen Sinnesebene angesprochen. In THE SOUND OF IT hingegen bekommt jeder Gast Kopfhörer aufgesetzt. Denn zu sehen gibt es nicht so viel, umso mehr aber zu hören. Lucia Glass macht in ihrem sensiblen Gastspiel die Bewegung von Gegenständen und Körpern hörbar, während der Raum gleichzeitig von zwei Performern bespielt wird. Das Klangerlebnis und die räumlich-visuelle Performance können so in einen spannungsvollen und irritierenden Gegensatz treten. Dabei geht es um Geräusche, die Bilder auslösen, um das Spiel der Sinne und um die Momente, in denen sich das Wahrgenommene beim Zuhörer körperlich auswirkt. Das Hören ersetzt das visuelle Bild und wird zur eigentlichen Choreographie. Die Hamburger Choreografin Lucia Glass gastiert mit ihrem Stück THE SOUND OF IT zum ersten Mal in der Schweiz.
Konzept und Choreographie Lucia Glass
Idee und Recherche Lucia Glass mit Manon Santkin
Mit Maxwell McCarthy und Statisten aus St. Gallen Toningenieur Florian Mathews
THE SOUND OF IT ist eine Produktion von Lucia Glass mit Kampnagel Hamburg. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Unterstützt durch die Fabrik Potsdam im Rahmen von Tanzplan Potsdam: Artist-in-Residence und von PACT Zollverein Essen. Sponsoring von Sennheiser. Unterstützt von Migros Kulturprozent, Stadt St. Gallen und Kulturförderung Kanton St.Gallen.
Die Aufführungen sind auf 40 Zuschauer limitiert. Um Reservierung wird gebeten.
Ticketreservierung bitte an: info@luciaglass.com
Normalpreis 16.- CHF / ermäßigt 12.- CHF
„Intensives Kopfkino, das dem Zuschauer / Zuhörer fein ausbalanciert und soundtechnisch raffiniert so richtig zu Leibe rückt.“ (Thomas Pösl, Künstlerischer Leiter unidram Festival Potsdam)

Gewöhnlich schaut sich der Zuschauer Tanz an. Vielleicht registriert er mal ein Trippeln, ein Schnaufen, primär aber wird er auf der visuellen Sinnesebene angesprochen. In THE SOUND OF IT hingegen bekommt jeder Gast Kopfhörer aufgesetzt. Denn zu sehen gibt es nicht so viel, umso mehr aber zu hören. Lucia Glass macht in ihrem sensiblen Gastspiel die Bewegung von Gegenständen und Körpern hörbar, während der Raum gleichzeitig von zwei Performern bespielt wird. Das Klangerlebnis und die räumlich-visuelle Performance können so in einen spannungsvollen und irritierenden Gegensatz treten. Dabei geht es um Geräusche, die Bilder auslösen, um das Spiel der Sinne und um die Momente, in denen sich das Wahrgenommene beim Zuhörer körperlich auswirkt. Das Hören ersetzt das visuelle Bild und wird zur eigentlichen Choreographie. Die Hamburger Choreografin Lucia Glass gastiert mit ihrem Stück THE SOUND OF IT zum ersten Mal in der Schweiz.
Konzept und Choreographie Lucia Glass
Idee und Recherche Lucia Glass mit Manon Santkin
Mit Maxwell McCarthy und Statisten aus St. Gallen Toningenieur Florian Mathews
THE SOUND OF IT ist eine Produktion von Lucia Glass mit Kampnagel Hamburg. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Unterstützt durch die Fabrik Potsdam im Rahmen von Tanzplan Potsdam: Artist-in-Residence und von PACT Zollverein Essen. Sponsoring von Sennheiser. Unterstützt von Migros Kulturprozent, Stadt St. Gallen und Kulturförderung Kanton St.Gallen.
Die Aufführungen sind auf 40 Zuschauer limitiert. Um Reservierung wird gebeten.
Ticketreservierung bitte an: info@luciaglass.com
Normalpreis 16.- CHF / ermäßigt 12.- CHF
Acht Künstlerinnen aus der Sammlung Ursula Hauser
25.2.-12.8.2012

Menschenzellen oder menschliche Behältnisse – die Begriffe bezeichnen den eigenen Körper genauso wie den umgebenden Raum, die Intimität des privaten Zimmers, einer Wohnung oder eines Hauses. Gerade das Gefangensein im eigenen Körper wie in der Welt offenbart sich als existentielle Dimension im Schaffen zahlreicher Künstlerinnen der jüngeren Vergangenheit. War der Blick auf den weiblichen Körper in der Kunst seit jeher ein männlicher, war ihr eigener Lebensraum fremdbestimmt, so haben sich Künstlerinnen seit Mitte des 20. Jahrhunderts und verstärkt noch seit den 1970er Jahren von ihren männlichen Kollegen emanzipiert und dezidiert eigene Bildvorstellungen entworfen.
Um diesen Schlüsselmoment der Verselbständigung kreist die Ausstellung mit Werken von herausragenden Künstlerinnen aus der umfangreichen Kollektion der Ostschweizer Sammlerin Ursula Hauser. Im Zentrum stehen erstrangige Werkgruppen von Louise Bourgeois und Maria Lassnig, um die herum sich erlesene Werke von sechs weiteren Künstlerinnen aus der bedeutenden Sammlung gruppieren: Phyllida Barlow, Berlinde De Bruyckere, Rachel Khedoori, Carol Rama, Loredana Sperini und Alina Szapocznikow. Human Capsules vereint acht signifikante Positionen, die wie Carol Rama oder Alina Szapocznikow zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind oder wie Loredana Sperini noch zu entdecken sind. Gleichzeitig spiegelt die Präsentation in der Konzentration auf das Schaffen von Künstlerinnen eines von Ursula Hausers zentralen Sammlungsinteressen.
CH 2011, 52 min, /d
Regie: Iwan Schumacher, Cornelia Strasser

In jüngerer Zeit lässt sich im Kunstmarkt, Wissenschaftsbetrieb und Ausstellungswesen ein vermehrtes Interesse für Cuno Amiet (1868–1961) beobachten. Damit tritt dieser wichtige Wegbereiter der Moderne in der Schweiz, der zu Lebzeiten hohes Ansehen bei Kollegen und Fachleuten genoss und sich auch in der Öffentlichkeit ansehnlicher Popularität erfreute, endlich aus dem Schatten seiner Zeitgenossen Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti. Aus Anlass der fünfzigsten Wiederkehr seines Todesjahrs 2011 wurden in den Kunstmuseen von Solothurn und Bern Ausstellungen eingerichtet. Zudem hat Ivan Schumacher, dessen Filme über Markus Raetz und Urs Fischer im Kinok zu sehen waren, Cuno Amiet einen Film gewidmet. Das Porträt macht deutlich, wie frisch die Bilder des grossen Koloristen immer noch wirken. Schumacher besucht drei Kunstsammler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Umgeben von ihren Gemälden erzählen sie uns in Dallas, Texas, Genf und Studen bei Biel, was ihnen ihre Amiets bedeuten.
D 2011, 110 min, O/d-f
Regie: Xiaolu Guo

Ein Dorf in der tiefsten chinesischen Provinz. Kwok Yun glaubt, während eines verbotenen Schäferstündchens mit einem verheirateten Mann ein Ufo am Himmel gesichtet zu haben. Die Nachricht verbreitet sich in Windeseile und lässt keinen Stein mehr auf dem anderen. Yun gerät in die Fänge des Staatsapparates und wird als Heldin und Vorbild inszeniert. Die Bürgermeisterin hat hochfliegende Pläne: Sie will den Tourismus ankurbeln und aus dem Dorf ein «Ufo-Land» machen. Mit scharfer Beobachtungsgabe und anarchistischer Spiellust bringt Xialu Guo die Verhältnisse zum Tanzen. «‹Ufo In Her Eyes› ist eine grobe, böse, wilde Satire über die rasanten Umwälzungen in einem grossen Land, das derzeit wenig Rücksicht nimmt auf die kleinen Probleme der gebeutelten und zerrissenen Individuen, die es bevölkern – und in dem schliesslich doch nur alle einander hauen und stechen, wenn es um das kleine Stück vom grossen Kuchen geht. Beeindruckend die Bildersprache des Films, die mit dem Zerfall der Idylle in eine verwirrend kakofonische Vielzahl von Formen findet, für jede der zahlreichen Wirklichkeiten eine andere.» taz
USA/GB 1991, 116 min, E/d-f
Regie: Joel & Ethan Coen
Mit John Turturro, John Goodman, Steve Buscemi

New York 1941. Dem jungen Autor Barton Fink gelingt der Durchbruch an einem Broadway-Theater in New York mit einem Drama aus dem Arbeitermilieu. Der etwas unbeholfene Mann lässt sich daraufhin überreden, für einen banalen Wrestler-Film ein Drehbuch mit dem besonderen «Barton-Fink-Touch» zu schreiben. Der Autor mietet sich für diese Arbeit im düsteren Hotel Earl ein, wo er in einem muffigen Zimmer über seiner Schreibmaschine brütet. Im Nebenzimmer wohnt ein Handlungsreisender, der Barton gut gemeinte Ratschläge gibt und auch ziemlich aufdringlich ist. Als wenig später zwei Kriminalbeamte an der Tür des Autors klopfen, um ihm ein paar Fragen über den netten Zimmernachbarn stellen, offenbart sich ihm die dunkelste Seite des Lebens … «Barton Fink» gewann 1991 in Cannes die Goldene Palme für den besten Film, doch nicht nur das: Er erhielt auch den Preis für die beste Regie, und John Turturro wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Damit ist dieser Geniestreich der Gebrüder Coen bis heute der einzige Film, der am wichtigsten Filmfestival der Welt gleichzeitig alle drei Hauptpreise erhalten hat.
Bei schlechtem Wetter im Kinosaal. Einmalige Vorstellung
mittags
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Kaffee & Kuchen
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