Sonntag, 29. Januar 2012

Konzert & Theater


 

20:00

codex

Tanzstück von Marco Santi

Die Choreografie von "Codex" basiert auf Prinzipien der Numerologie und der Fibonacci-Folge, womit eine unendliche Folge von Zahlen gemeint ist, bei der sich die jeweils folgende Zahl durch Addition der beiden vorherigen Zahlen ergibt. Die Aufführung findet sowohl in den Räumen des Museums, als auch im Kinok und im Theatersaal statt. Die Ästhetik der Spirale bildet nebst den numerologischen und mathematischen Referenzpunkten ein weiteres Element, auf dem das Tanzstück basiert.

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Kunst


 

11:00 - 18:00

TATSUO MIYAJIMA

Three Time Train | Counter Voice on the Wall
19. Januar - 5. Februar 2012

Zeit und Raum sind wiederkehrende Themen des berühmten japanischen Künstlers Tatsuo Miyajima. In unterschiedlichen Tempi zählen farbig leuchtenden LED-Anzeigen unablässig von 1 bis 9, um stets wieder von vorne zu beginnen. Die Technik hat der 1957 in Tokyo geborene und heute in Ibaraki lebende Tatsuo Miyajima seinem künstlerischen Oeuvre zugrunde legt. Die elektronische Erscheinung der LED-Ziffern ist Sinnbild für fortdauerndes Leben – und damit existentielle Chiffre. Die Null wird ausgelassen, ist sie dem Künstler doch gleichbedeutend mit Stillstand und Tod.

Three Time Train ist der Titel der raumgreifenden Installation mit monumentaler Modelleisenbahn. Miyajima hat eine dreispurige Modellbahnanlage (LGB Schmalspur) mit drei Zügen und elf Wagons konzipiert. Auf jedem einzelnen Wagon ist eine einzelne LED-Leuchte angebracht, die während der Fahrt die Zahlen von 1 bis 9 zyklisch durchnummeriert, um gleichsam das permanente Vergehen der Zeit zu visualisieren, während die Züge ihre Kreise ziehen.

Gleichzeitig wird der Raum mit einer subtilen Soundinstallation beschallt. Für Counter Voice on the Wall bezog der Künstler die St.Galler Bevölkerung in einem Workshop mit ein, indem er sie die Zahlen von 9 bis 1 durchnummerieren lässt und die unterschiedlichen Stimmen anschliessend in der Ausstellung abspielt. Damit wird Three Time Train durch eine auditive Ebene erweitert, der ewige Zeitverlauf umfassend erfahrbar gemacht. 

Ausgehend von Three Time Train entwickelt die Tanzkompagnie des Theaters St.Gallen unter Leitung von Marco Santi das Tanzstück Codex, das sich dem Thema «Zahl» widmet und in Miyajimas Installation sowie an anderen Orten der Lokremise zur Aufführung gelangt. Premiere ist der 19. Januar 2012. Weitere Aufführungsdaten entnehmen Sie bitte der Rubrik "Theater".

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Kino


 

11:00

Charlotte Rampling – The Look

D/F 2011, 90 min E/d-f
Regie: Angelina Maccarone

Dokumentarfilm mit Charlotte Rampling, Paul Auster u.a.

Charlotte Rampling ist ein Phänomen. Seit ihren Zeiten als Chelsea Girl im Swinging London vor fast einem halben Jahrhundert war sie kontinuierlich in über 60 Filmen präsent. Wie wenig andere Schauspielerinnen schaffte sie es, den Übergang von jugendlicher Femme fatale zur reifen Schönheit nicht mit dümmlichen Filmen bezahlen zu müssen, sondern stets Rollen zu verkörpern, mit denen sie sich identifizieren konnte. Sie arbeitete in Hollywood mit Sydney Lumet und Alan Parker zusammen, drehte in Italien mit Luchino Visconti und verursachte als blutjunge Actrice in Liliana Cavanis «Il portiere di notte» einen Skandal. Später drehte sie vor allem in Frankreich und wurde Francois Ozons bevorzugte Hauptdarstellerin. Angelina Maccarone ist es gelungen, die zurückhaltende Schauspielerin längere Zeit zu begleiten. In neun Kapiteln, die mit Titeln wie «Age», «Taboo», «Beauty» oder «Love» überschrieben sind, resümiert Charlotte Rampling in Gesprächen mit bekannten Fotografen, Regisseuren, Schauspielern ihr Leben; sie inszeniert sich selbst und gibt dabei in bewundernswerter Weise nichts über ihr aktuelles Privatleben preis.

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Letzte Vorstellung

13:30

Architektur im Film: How Much Does Your Building Weigh, Mr Foster?

GB/E/D/USA/CH/F/VCR/HK 2010, 72 min, E/d-f
Regie: Carlos Carcas und Norberto López Amado

Dokumentarfilm mit Norman Foster, Richard Rogers, Bono u.a.

Seine Entwürfe bestechen durch ihre Logik und ihre Schönheit: Gleichzeitig sind die begehbare Reichstagskuppel in Berlin, der schwindelerregend schöne Viaduc de Millau über dem französischen Tarntal, der Hearst Tower in New York City, seine mit 25’000 Schindeln bedeckte Chesa Futura in St. Moritz, Hongkongs Flughafen Chek Lap Kok und die im Bau befindliche Masdar City in Abu Dhabi auch wahre Oden an die Technik. Das Büro Norman Fosters entwarf diese überbordenden Zukunftsvisionen, die wie Landmarken aus der Stadtlandschaft ragen. Der Dokumentarfilm erzählt Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Manchester zu einem der Weltstars der Architektur. Die Regisseure haben dem Architekten bei der Arbeit über die Schulter geschaut, haben ihn und einige seiner Mitarbeiter und Freunde interviewt. Vor allem aber haben sie Fosters Bauwerke in herrlichen Aufnahmen festgehalten. «How Much Does Your Building Weigh, Mr Foster?» ist das fesselnde Werkporträt eines der wichtigsten und innovativsten Architekten unserer Zeit.

Am Dienstag, 17. Januar, 20 Uhr, führt Josef Kaps, Zürcher Architekt und langjähriger Mitarbeiter Norman Fosters, in den Film ein.

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Letzte Vorstellung

15:30

Kinderfilm:
Die Reise der Pinguine

F 2005, 80 min, D, ab 8 Jahren
Regie: Luc Jacquet
Dokumentarfilm

In der unwirtlichen Kälte am Rande der Antarktis trotzt ein unerschütterliches Lebewesen allen Widrigkeiten der Natur – der Kaiserpinguin. Ein ganzes Jahr lang beobachtete der französische Biologe und Filmemacher Luc Jacquet den aussergewöhnlichen Lebenszyklus dieser faszinierenden Vögel, ihre eleganten Bewegungen bei der Fischjagd unter Wasser, ihren tollpatschigen Gang beim langen, beschwerlichen Marsch über das Eis, ihre Liebestänze, das Schlüpfen der Jungen und ihren immerwährenden Kampf ums Überleben. Es sind Schicksale, die berühren, und Bilder, die den Atem rauben. Unter extrem harten Drehbedingungen von bis zu minus 40 Grad Celsius hat Luc Jacquet ein bewegendes Filmereignis voller Wärme und Poesie geschaffen, das Einblicke in eine spektakuläre, unbekannte Welt gewährt. «Die Reise der Pinguine» zählt zu den erfolgreichsten Naturdokumentationen der Kinogeschichte und bietet Kindern und Erwachsenen ein einzigartiges Kinoerlebnis.

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Letzte Vorstellung

17:30

Friedrich Glauser: Matto regiert

CH 1949, 113 min, Dialekt
Regie: Leopold Lindtberg

mit Heinrich Gretler, Zarli Carigiet, Sigfrit Steiner, Schaggi Streuli, Max Haufler u.a.

Am Morgen nach einem Tanzfest, das die Klinikinsassen organisiert hatten, findet man den jungen Patienten Herbert Caplaun bewusstlos. Von Klinikdirektor Dr. Ulrich Borstli, mit dem Caplaun einen heftigen Disput hatte und dem er beweisen wollte, dass er gesund sei, fehlt jede Spur. Um den Fall aufzuklären, wird Wachtmeister Studer hinzugezogen, der den toten Klinikdirektor schliesslich im Liftschacht findet. Studer kann beweisen, dass der junge Caplaun keinesfalls der Mörder war. Aber wer dann? Je mehr ihm der stellvertretende Direktor Dr. Ernst Laduner von der Welt der Geisteskranken und der modernen Psychiatrie erzählt, desto weniger versteht Studer: Jeder scheint ein verkappter Mörder zu sein … Acht Jahre nach «Wachtmeister Studer» verfilmte Leopold Lindtberg einen weiteren Roman von Friedrich Glauser. Glauser kannte die Verhältnisse in den psychiatrischen Kliniken aus eigener Anschauung, hatte er doch einige Jahre seines Lebens, von Angst und Depressionen gequält, dort zugebracht.

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Letzte Vorstellung

20:30

Fenster zum Sommer

D/FIN 2011, 96 min, D
Regie: Hendrik Handloegten

mit Nina Hoss, Lars Eidinger, Fritzi Haberlandt u.a.

Mitten im Sommer: Juliane befindet sich mit ihrer neuen Liebe August auf dem Weg von Berlin in ihre alte Heimat Finnland. Am Abend schläft sie an der Schulter ihres Geliebten ein – morgens wacht sie jedoch im winterlichen Berlin auf. Verwirrt bemerkt Juliane, dass sie ein halbes Jahr in der Zeit zurückgereist ist – in eine Phase, in der sie noch mit ihrem Ex-Freund Philipp zusammen ist. August hat sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht getroffen, er weiss nicht einmal um ihre Existenz, und auch ihre im Mai tödlich verunglückte Freundin Emily lebt noch. Um August erneut zu treffen, will Juliane alles genauso machen wie zuvor – und gleichzeitig den Unfalltod von Emily verhindern … Ohne viel Erklärung zur Zeitverschiebung begleitet der raffiniert konstruierte, elegante Film Juliane bei dem Versuch, in ihr neues Leben zurückzufinden. Das winterliche Berlin erscheint als Reflexion des inneren Zustands der Hauptfigur, die sechs Monate neben sich stehend auf das Treffen mit August wartet, während das sommerliche Finnland zum Ort ihrer Sehnsucht aufsteigt. Mit grosser Präsenz spielt Nina Hoss die Juliane, die wie die Hauptfigur in Christians Petzolds «Yella» aus der Welt fällt.

 

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Restaurant


 

10:00 - 14:00

brunch

Sonntags

auch für Langschläfer

Zum Angebot

10:00 - 23:00

offen

 
14:00 - 17:00

nachmittags

Kaffee & Kuchen

Unkompliziert mit Kaffeespezialitäten und Kuchen am Meter.

17:30

Abend

ausgewogen

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