Dienstag, 21. April 2015


 

20:00
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Gespenster

Familiendrama von Henrik Ibsen

Ein zügelloser Ehemann, dessen Unmässigkeiten nicht ohne Folgen bleiben und eine Vielzahl aneinander gereihter Lebenslügen, welche die Familie trotz allem zusammenhalten sollen: Dies sind die Gespenster der Vergangenheit, vor denen Witwe Helene Alving ihren Sohn Oswald zu schützen versucht. Doch der Teppich unter den gekehrt wird, wirft sich auf und offenbart jene Hölle, welche die Anpassung an gesellschaftliche Konventionen dem nach Idealen strebenden Individuum beschert.

Nach Ein Volksfeind und Hedda Gabler setzen wir in dieser Koproduktion mit der Zürcher Hochschule der Künste unsere Auseinandersetzung mit dem Ahnherrn des modernen Dramas Henrik Ibsen (1828–1906) fort.

Neben den Vorstellungen im freien Verkauf gibt es diverse Schulvorstellungen um 10 bzw. 14 Uhr.

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13:00 - 20:00
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Isabelle Lartault / Michel Verjux

Correspondances

Seit dem 23. Oktober 2014 hat die Lokremise St.Gallen ein neues Wahrzeichen, denn seither sind die drei Projektionen ‹Ein Stück urbaner Landschaft› von Michel Verjux in Betrieb und machen das Kulturzentrum Lokremise, das Badhaus und den Wasserturm von Robert Maillart (1872–1940) mit kreisrunden Lichtprojektionen in der städtischen Landschaft neu sichtbar. Um den Begriff Éclairage auf Deutsch Beleuchtung kreist denn auch das künstlerische Schaffen von Michel Verjux, 1956 in Chalon-sur-Saône geboren, der mit Theaterschein-werfern und Diaprojektoren in die architektonischen Strukturen von Gebäuden und Ausstellungsräumen eingreift und damit gleichsam immaterielle Bilder auf Zeit schafft.

Mit der Autorin Isabelle Lartault, 1960 in Chalon-sur-Saône geboren, wird diese Ausstellung nun im Innenraum der Kunstzone der Lokremise in einem spannenden Diskurs mit ihrem Ehemann Michel Verjux weitergeführt. Der Band Les Grandes Occasions 1980-2000 (Les Archives modernes, Dijon, 2000) machte sie in Frankreich bekannt, in dem eine Weihnachtsgeschichte von wunderbarem Sprachrhythmus scheinbar Jahr für Jahr gleich abläuft und sich doch leicht verändert: 1980 wird unter vielen guten Dingen eine gute elektrische Küchenmaschine bewundert, 1991 dann ein guter Mikrowellenherd. NOM DE MON DE ist der Titel des 2011 in der Reihe Trace(s) im Verlag Passage d‘encres erschienenen Buches, in dem jede Seite in neuer Schriftart und anderer Typographie Fragen des Sprachrhythmus, der Wiederholung und der Variation umkreist und damit Form sowie Inhalt gleichermassen bezeichnet und das Ungesagte dazwischen. Sprache ist immer auch eine Projektion von Dingen auf Worte und von Worten auf Bedeutungen. Leerstellen sind dabei ebenso bedeutsam wie das Ausgesprochene oder Geschriebene.

Beide Künstler interessieren sich sowohl für die veränderte Wahrnehmung von Architektur und Raum, wie auch für den Status von Sprache und bildender Kunst, indem sie deren zentrale Aspekte thematisieren und beide Arbeiten beeindrucken ebenso durch ihre intellektuelle Klarheit wie durch ihre unmittelbare Sinnlichkeit und Poesie: Correpondances.

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18:30 - 20:00
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Künstlergespräch

mit Isabelle Lartault und Michel Verjux

in ihrer Ausstellung Correspondances

19:00 - 00:00
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Michel Verjux

‹Éclairage›, auf Deutsch Beleuchtung, um diesen Begriff kreist das künstlerische Schaffen von Michel Verjux. Mit Diaprojektoren und Theaterscheinwerfern greift der 1956 in Chalon-sur-Saône geborene und heute in Paris lebende Künstler in die architektonischen Strukturen von Gebäuden und Ausstellungsräumen ein und schafft damit gleichsam immaterielle Bilder auf Zeit.

Michel Verjux‘ Schaffen wurde weltweit in bedeutenden Museen wie im öffentlichen Raum gezeigt, u.a. 1987 im Centre Pompidou, Paris, 1993 im Städtischen Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1994 im Kunstmuseum St.Gallen, 1997 im Institut d’art contemporain in Villeurbanne, 2000 in der Fondation Beyeler, 2004 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg oder 2011 im Dallas Contemporary Art Center. In der Lokremise wird Michel Verjux die Architektur des historischen Gebäudes gleichsam in ein neues Licht rücken.

Kuratoren: Konrad Bitterli, Roland Wäspe

Weitere Informationen unter www.kunstmuseumsg.ch


 

18:00
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Party Girl

F 2014, 96 min, DCP, F/d
Regie: Marie Amachoukeli, Claire Burger, Samuel Theis

Ihr Leben lang tanzt die 60-jährige Angélique schon durch die Nächte des Rotlichtmilieus. Immer noch glaubt sie an die Liebe und geniesst die Männer. Jetzt aber will sie noch einmal versuchen, alles besser zu machen. Grosses Kino von seltener Authentizität.

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20:00
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Architektur im Film: Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit

ISR 2011, 70 min, DCP, D
Regie: Duki Dror

Spurensuche nach einem grossen Baumeister – und grossen Unbekannten: Erich Mendelsohn war einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation über den 1953 verstorbenen Künstler ist poetische Biografie und präzise Werkdokumentation in einem.

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Mit einer Einführung durch die Kunsthistorikerin Ita Heinze-Greenberg.


 

10:00 - 23:00
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offen

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