Mittwoch, 24. September 2014


 

20:00
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Wir lieben und wissen nichts

Schauspiel von Moritz Rinke

Hannah hat einen lukrativen Job als Zen-Coach für Bankmanager in Zürich angenommen und will, dass auch ihr Freund Sebastian mitkommt. Der beschlossene Wohnungstausch setzt dem sensiblen Kulturhistoriker allerdings zu. Er stört sich an den Zwängen der modernen Zivilisation und sieht nicht ein, warum er sein geliebtes «Bewusstseinszimmer» zeitweilig Fremden überlassen soll. Alsdann der ambitionierte Informatiker Roman samt Gattin zur Wohnungsübergabe auftaucht, prallen Welten aufeinander. Zwischen Tür und Angel entbrennen Grundsatzdiskussionen um PIN-Codes, Wertvorstellungen und Lebensentwürfe, an deren Ende nicht nur der Tausch der Wohnungen zur Debatte steht, sondern auch die Beziehungen auf dem Prüfstand. Moritz Rinke (*1967) zählt zu den meist gespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatikern. In seiner neuen Beziehungskomödie entfesselt er einen abgründigbissigen Kampf um Kulturen und Liebeskonzepte, ohne Partei zu ergreifen.

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13:00 - 20:00
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Mathieu Mercier

Lampen, Möbel, Fahrräder, Typographien, Museumssockel: Mathieu Merciers künstlerisches Schaffen bewegt sich souverän zwischen den Kategorien von Kunst und Alltagskultur und reflektiert im Spannungsfeld von Architektur, Design und bildender Kunst die Begrifflichkeiten der westlichen Kultur des 20. Jahrhunderts, insbesondere jene der Moderne. Immer wieder greift er auf die künstlerischen Avantgarden zurück und verbindet deren Gesten und Bildfindungen mittels gezielter Deplatzierungen alltäglich erscheinender Dinge der Gegenwart.

Dem 1970 in Conflans-Sainte-Honorine geborenen und in Paris lebenden Künstler wurde 2003 der renommierte Prix Marcel Duchamp verliehen. Seither war sein Schaffen in zahlreichen Institutionen zu sehen, u.a. 2007 im Musée d’art moderne de la Ville de Paris oder 2008 in der Kunsthalle Nürnberg.

Kurator: Konrad Bitterli

Weitere Informationen unter www.kunstmuseumsg.ch


 

18:00
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La chambre bleue

F 2014, 76 min, F/d
Regie: Mathieu Amalric

Mathieu Amalrics brillante Verfilmung von Georges Simenons aufregendem Thriller: Der verheiratete Julien beginnt mit Esther eine leidenschaftliche Affäre, die plötzlich in einen Albtraum mündet … Eine verstörende Erkundungsreise in das Mysterium der sexuellen Lust und ihrer Abgründe.

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19:30
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Philosophie im Kino:
Jerichow

D 2008, 93 min, D
Regie: Christian Petzold
Mit Nina Hoss, Benno Fürmann u.a.

Der Bonner Philosoph Martin Booms diskutiert über Liebe und Geld anhand von Christian Petzolds abgründiger Dreiecksgeschichte mit Nina Hoss und Benno Fürmann. Eine beeindruckende Mischung aus Film Noir, Romanze und nüchterner Darstellung der Gesellschaft.

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Mit einer Einführung und anschliessender Diskussion mit dem Bonner Philosophen Martin Booms.


 

10:00 - 23:00
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offen

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