Sonntag, 19. Mai 2013


 

20:00  Zu Gast
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Schwarze Farbe auf Leinwand

Theater des Bündnis gegen Depression, Liechtenstein

Die Tragikomödie „Schwarze Farbe auf Leinwand“ ist ein ungewöhnlicher, spannender und lebensnaher Zugang zum Thema Depression und Burnout. Sebi ist depressiv. Woher kommt seine Depression? Kann man in diesem Zusammenhang jemandem die Schuld geben? Wie soll sein Umfeld darauf reagieren? Mit der Tragikomödie „Schwarze Farbe auf Leinwand“ thematisiert der Autor Daniel Batliner auf sowohl unterhaltende als auch tiefsinnige Art und Weise eine Depression. Dabei steht aber nicht der zu keinem Zeitpunkt auftretende Betroffene im Mittelpunkt, sondern sein Umfeld. Welchen Einfluss können Familie, Arbeitsplatz, Freunde und Liebesprobleme auf die Entstehung und Überwindung einer Depression haben? Auf unterschiedliche Art und Weise reagieren die verschiedenen Figuren auf Sebis Situation. Eines wird dabei schnell klar: Im Zusammenhang mit Depression gibt es kein Richtig oder Falsch.

Eintritt
Fr. 20.- Normal
Fr. 10.- Ermässigt

Reservation unter
www.zepra.info/ticketreservation.html 

Abendkasse ab 19 Uhr

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11:00 - 18:00
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Anthony McCall
Two Double Works

Anthony McCall, You and I, Horizontal (III), 2007, Ausstellungsansicht, Lokremise, Foto: Stefan Rohner

Die Ausstellung Two Double Works in der Lokremise St. Gallen ist Anthony McCalls erste Einzelpräsentation überhaupt in einem Schweizer Museum. Im Zentrum stehen die Doppelprojektionen, in denen sich zwei lineare Lichtzeichnungen in unterschiedlichen Konstellationen zueinander bewegen. Gleichzeitig entstehen durch die Lichtprojektion komplexe räumliche Formen.

Eine Ausstellung des Kunstmuseums St.Gallen in der Kunstzone der Lokremise. Weitere Informationen unter www.kunstmuseumsg.ch


 

11:00
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Wadjda

SAR/D 2012, 98 min, O/d-f
Regie: Haifa Al-Mansour

Die elfjährige Wadjda geht in einem Aussenquartier der saudischen Hauptstadt Riad zur Schule. Das aufmüpfige Mädchen lehnt sich gegen die vielen Einschränkungen auf, denen in Saudi-Arabien die Mädchen unterworfen sind. Zu diesen Einschränkungen gehört etwa das Verbot, Fahrrad zu fahren, doch das kümmert Wadjda nicht. Um das Geld für den Kauf eines Fahrrads zusammenzubringen, nimmt sie an einem Rezitationswettbewerb von Koranversen teil. Es ist eine berührende Geschichte, die die 1974 in Saudi-Arabien geborene Regisseurin Haifa Al-Mansour in sorgfältig komponierten Bildern auf die Leinwand bringt. Haifa Al-Mansour hat das Unmögliche geschafft: Sie hat den ersten Film aus Saudi-Arabien gedreht, einem Land, in dem es nicht einmal Kinos gibt. Nach seiner Weltpremiere am Filmfestival Venedig 2012 trat «Wadjda» einen wahren Siegeszug an unzähligen Festivals an; so gewann er am Filmfestival Fribourg den Publikumspreis. «Der überzeugend witzige, ja vorwitzige Film mit einer liebenswert rebellischen Hauptfigur ist ein charmantes Sittengemälde.» züritipp

 

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13:00
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Verliebte Feinde

CH 2012, 100 min, D
Regie: Werner Schweizer
Mit Mona Petri, Fabian Krüger u.a.

Als die Juristin Iris von Roten ihr feministisches Manifest «Frauen im Laufgitter» 1958 veröffentlichte, versetzte sie die halbe Schweiz in Aufruhr. Ihre Forderungen nach ökonomischer, politischer, sozialer und sexueller Gleichberechtigung der Frauen waren ein Skandal. Selbst Frauenverbände distanzierten sich vehement von Iris von Roten; sie zog sich daraufhin weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Der Walliser Historiker Wilfried Meichtry wertete für seine Biographie «Verliebte Feinde» Tausende von Briefen aus, die sich Iris und ihr Mann, der engagierte Walliser Anwalt und Aristokrat Peter von Roten, während Jahrzehnten schrieben. Der Briefwechsel zeichnet das Bild einer komplexen und explosiven grossen Liebe zweier Querdenker, die ihrer Zeit weit voraus waren. Auf dieser Grundlage erzählt Werner Schweizer die Geschichte dieses aussergewöhnlichen Liebespaares. Mit Mona Petri und Fabian Krüger in den Hauptrollen hat er ein neues Traumpaar des Schweizer Films geschaffen.

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15:00
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Paradies: Liebe

A/D/F 2012, 120 min, O/d
Regie: Ulrich Seidl

Die 50-jährige Wienerin Teresa ist Betreuerin geistig Behinderter; sie hat als alleinerziehende Mutter eine Tochter im Teenageralter. Ihren Urlaub wird Teresa alleine in einem Strandresort in Kenia verbringen; die Tochter wird während dieser Zeit in Obhut ihrer Schwester sein, die sehr religiös ist. «Paradies: Liebe» ist der erste Teil einer Trilogie, in der Ulrich Seidl in Anspielung an Ödön von Horvaths «Glaube, Liebe, Hoffnung» dessen gnadenlos sezierte Träume perspektivloser Kleinbürger der 1930er-Jahre ins Heute überträgt. Seidl, das Enfant Terrible des österreichischen Kinos, wechselt häufig zwischen Dokumentar- und Spielfilmen; mit «Paradies: Liebe» hat er seinen bis anhin wohl unbequemsten Spielfilm geschaffen. Darin ist die von Margarethe Tiesel verkörperte Urlauberin Teresa, die sich von der einsamen Frau zur Sextouristin wandelt, schlicht umwerfend.

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17:00
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Sâdhu

CH/IND 2012, 90 min, O/d-f
Regie: Gaël Metroz

Der Einsiedler Suraj Baba haust seit acht Jahren im Himalaya in einer Grotte. Hier führt er das Leben eines Sâdhu, eines Heiligen der hinduistischen Religion. Irdischen Gütern und Gelüsten hat er ganz entsagt, er widmet sich ausschliesslich der Meditation. Als das Pilgerfest Kumbh Mela stattfindet, bei dem sich alle zwölf Jahre bis zu 70 Millionen Gläubige einfinden, bricht auch Suraj Baba auf, um daran teilzunehmen. Doch angesichts der Menschenmassen bricht er auf zu einer einsamen Pilgerreise, die ihn in die Berglandschaften Nepals bis an die heiligen Seen von Damoden an der Grenze zu Tibet führt. Regisseur Gaël Metroz hat mit Suraj Baba einen sehr untypischen Vertreter der hinduistischen Heiligen getroffen, denn der gut 40-Jährige entspricht mit seiner Brille, den gepflegten Haaren, dem perfektem Englisch und einem grossen Interesse für westliche Kultur im Allgemeinen und Gitarrespiel im Speziellen mehr einem Hippie auf dem Indien-Trip als einem hinduistischen Asketen. Im Lauf der Reise kommen Suraj Baba Zweifel an seinem Dasein als Eremit: «Was will ich eigentlich? Ein Heiliger sein oder in Zweisamkeit leben?» Immer wieder wirft er im Film grundsätzliche Fragen nach dem Lebenssinn auf.

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19:00
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Ginger & Rosa

UK/DK/CDN/CR 2012, 95 min, E/d-f
Regie: Sally Potter

England um 1960. Ginger und Rosa sind beste Freundinnen, sie kennen sich seit frühester Kindheit. Sie teilen alles miteinander in der engen, aber auch geborgenen Welt ihrer Kleinbürgerfamilien. Was die beiden mehr als alles andere verbindet, ist die Verachtung für ihre Mütter: Langweilige Hausfrauen seien die, ohne Überzeugungen, da sind sie sicher. Ihre Väter hingegen bewundern sie, besonders Roland, Gingers Vater, einen ungewöhnlich offenen Mann voller Energie, Charme und intellektueller Interessen. Unter seinem Einfluss begeistert sich Ginger für die Ideen des Pazifismus, engagiert sich in der britischen Antiatombewegung und geht innerlich auf Distanz zum gesellschaftlichen Mainstream. Doch dann steht plötzlich auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin auf dem Prüfstand. Die Britin Sally Potter («Orlando», «Tango Lesson»). «Ginger & Rosa» sorgfältig gestaltetes Ausstattungskino, in dem die 1949 geborene Regisseurin auch Jugenderinnerungen verarbeitet.

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21:00
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Fill the Void

IRS 2012, 95 min, O/d-f
Regie: Rama Burshtein

Die 18-jährige Shira, in einer chassidischen, ultraorthodoxen Gemeinschaft in Israel lebend, ist nach dem Tod ihrer Schwester, der zehn Jahre älteren Esther, mit einem Vorschlag konfrontiert, der ihr junges Leben erschüttert: Sie soll ihren verwitweten Schwager Yochay heiraten und für dessen Kind eine Mutter sein. Es ist vor allem Rivka, die resolute Mutter von Esther und Shira, die auf ihre jüngste Tochter Druck ausübt, denn sie möchte ihr kleines Enkelkind auf keinen Fall verlieren. Dies scheint aber wahrscheinlich, denn Yochay hat mit Hilfe des Rabbiners bereits eine Heiratskandidatin im fernen Belgien gefunden. Die 1967 in New York geborene Rama Burshtein konvertierte 1994 zum chassidisch-orthodoxen Judentum und realisierte zahlreiche Filme, die ausschliesslich innerhalb ihrer nach strengen Regeln lebenden religiösen Gemeinschaft gezeigt wurden. Mit «Fill the Void» hat sie Neuland betreten. Das subtile Werk, 2012 im Wettbewerb von Venedig ausgezeichnet, ist der erste Spielfilm, der in Alltag und Rituale des ultraorthodoxen Judentums Einblick gewährt.

 

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Kaffee & Kuchen

Unkompliziert mit Kaffeespezialitäten, Kuchen und hausgemachter Glace

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Abend

ausgewogen

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1000 Tage Lokremise am 8.6.