Freitag, 22. Mai 2015


 

20:00
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Liebes(w)irren

Tanzstück von Daniel Hay-Gordon und Konstantin Keykhel

Als zweite Tanzproduktion in der Lokremise nach X=Hase entwickeln zwei junge Choreografen zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern einen Abend, der das Spielzeitmotto «Liebes(w)irren» der Tanzkompanie beim Wort nimmt: Der Engländer Daniel Hay-Gordon und der aus Russland stammende Konstantin Keykhel gestalten ihre eigene Sicht auf das Thema, indem sie je eine Hälfte des Tanzstücks choreografieren und zwischen den Gewirren der Liebe und den Geflechten des Irrseins einen choreografischen Dialog entstehen lassen.

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13:00 - 20:00
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Isabelle Lartault / Michel Verjux

Correspondances

Seit dem 23. Oktober 2014 hat die Lokremise St.Gallen ein neues Wahrzeichen, denn seither sind die drei Projektionen ‹Ein Stück urbaner Landschaft› von Michel Verjux in Betrieb und machen das Kulturzentrum Lokremise, das Badhaus und den Wasserturm von Robert Maillart (1872–1940) mit kreisrunden Lichtprojektionen in der städtischen Landschaft neu sichtbar. Um den Begriff Éclairage auf Deutsch Beleuchtung kreist denn auch das künstlerische Schaffen von Michel Verjux, 1956 in Chalon-sur-Saône geboren, der mit Theaterschein-werfern und Diaprojektoren in die architektonischen Strukturen von Gebäuden und Ausstellungsräumen eingreift und damit gleichsam immaterielle Bilder auf Zeit schafft.

Mit der Autorin Isabelle Lartault, 1960 in Chalon-sur-Saône geboren, wird diese Ausstellung nun im Innenraum der Kunstzone der Lokremise in einem spannenden Diskurs mit ihrem Ehemann Michel Verjux weitergeführt. Der Band Les Grandes Occasions 1980-2000 (Les Archives modernes, Dijon, 2000) machte sie in Frankreich bekannt, in dem eine Weihnachtsgeschichte von wunderbarem Sprachrhythmus scheinbar Jahr für Jahr gleich abläuft und sich doch leicht verändert: 1980 wird unter vielen guten Dingen eine gute elektrische Küchenmaschine bewundert, 1991 dann ein guter Mikrowellenherd. NOM DE MON DE ist der Titel des 2011 in der Reihe Trace(s) im Verlag Passage d‘encres erschienenen Buches, in dem jede Seite in neuer Schriftart und anderer Typographie Fragen des Sprachrhythmus, der Wiederholung und der Variation umkreist und damit Form sowie Inhalt gleichermassen bezeichnet und das Ungesagte dazwischen. Sprache ist immer auch eine Projektion von Dingen auf Worte und von Worten auf Bedeutungen. Leerstellen sind dabei ebenso bedeutsam wie das Ausgesprochene oder Geschriebene.

Beide Künstler interessieren sich sowohl für die veränderte Wahrnehmung von Architektur und Raum, wie auch für den Status von Sprache und bildender Kunst, indem sie deren zentrale Aspekte thematisieren und beide Arbeiten beeindrucken ebenso durch ihre intellektuelle Klarheit wie durch ihre unmittelbare Sinnlichkeit und Poesie: Correpondances.

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19:00 - 00:00
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Michel Verjux

‹Éclairage›, auf Deutsch Beleuchtung, um diesen Begriff kreist das künstlerische Schaffen von Michel Verjux. Mit Diaprojektoren und Theaterscheinwerfern greift der 1956 in Chalon-sur-Saône geborene und heute in Paris lebende Künstler in die architektonischen Strukturen von Gebäuden und Ausstellungsräumen ein und schafft damit gleichsam immaterielle Bilder auf Zeit.

Michel Verjux‘ Schaffen wurde weltweit in bedeutenden Museen wie im öffentlichen Raum gezeigt, u.a. 1987 im Centre Pompidou, Paris, 1993 im Städtischen Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1994 im Kunstmuseum St.Gallen, 1997 im Institut d’art contemporain in Villeurbanne, 2000 in der Fondation Beyeler, 2004 im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg oder 2011 im Dallas Contemporary Art Center. In der Lokremise wird Michel Verjux die Architektur des historischen Gebäudes gleichsam in ein neues Licht rücken.

Kuratoren: Konrad Bitterli, Roland Wäspe

Weitere Informationen unter www.kunstmuseumsg.ch


 

18:00
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Spartiates

CH/F 2014, 80 min, DCP, F/d
Regie: Nicolas Wadimoff

Prix de Soleure 2015: Ohne fremde Hilfe hat der 24-jährige Yvan Sorel in Marseille einen Kampfsportclub aufgebaut. Hier vermittelt er jungen Sportbegeisterten neben Technik auch Respekt und Toleranz. Ein starkes Porträt eines ungewöhnlichen Friedenskämpfers.

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20:30
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Das ewige Leben

A 2015, 123 min, DCP, D
Regie: Wolfgang Murnberger

Der neue Brenner-Kultkrimi in einer einmaligen Vorpremiere. Brenner wird in den Kopf geschossen. Als er aus dem Koma aufwacht, hat er nur ein Ziel: den Täter zu finden. Doch dies erweist sich als äusserst schwierig, denn alle Zeugen behaupten, er hätte es selbst getan.

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Vorpremiere in Anwesenheit des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader. Das Gespräch führt der Journalist Miklós Gimes.


 

10:00 - 00:00
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offen

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